
De Speeldeel ist Mitglied im Landesverband der Amateurtheater Schleswig-Holstein e.V
… groote Erfolg mit „Romme´ to Drütt“ in Einfeld und Heidmöhlen !!!
Een letzten Blick in´t Book, dat Spucken över de Schuller (toi, toi, toi) un los geiht dat. De Regisseur Erich Kröger kladder op de Bühne un mit´n lustigen Snak stimm he den utverköften Sool int Alexander von Humboldt Gymnasium und im „Gasthof Klint“ in Heidmöhln op dat Stück in. In den 3 Akter geiht dat üm 3 oole Damen, de sik jümmers eenmal de Week to´n Romme´-speelen dropen dot. Ut luder Langewiel un üm een Oolenheim to hölpen, beslüt se, een Bank to överfallen. Andrieber is Herta (super Inge Kröger), de ehre beiden Fründinnen, de vörnehme Agnes Bargen (sehr good Antje Stryk) un de wat döschige Lisa Karstens (övertügend Annett Schnoor) överreden deiht, mittomaken. As Kerls verkleed, mit´n Snurrbort ünner de Nees, stolzeert de Beiden in de Bank un rühmt düchtig af. De Nichte vun Herta, Kerstin (dat erste Mol un good Doris Garnies) rüükt den Braden un will verhinnern, dat „Tantchen“ in Lock kümmt. Eer Fründ Norbert Staller (good Carsten Henning) as verkleedte Kriminal sall hölpen. He hett dat meerstens aver op dat Geld affsehn un haut dormit af. Dorbi gripp he sick aver denn falschen Büddel mit dat Öbungsgeld. De oolen Damen högt sick. Se hebbt dat richtige Geld un Kerstin is Gott si Dank is ehrn Kerl los.Affrund ward dat Stück mit een passendet Bühnenbild, dat Erich Kröger, Stefan Paulsen un Werner Hinz buut hebbt. Erwin Schrum hett wedder för dat Licht sorgt un Marita Hinz het de Requisiten klor holen. Dütjohr bi uns to´n ersten Mol as Toseggersch Antje Waeselmann. Begeistert klatschen de Tokiekers un leeten mennig Vörhänge folgen. Een goodes Stück op de Been to stellen is nich jümmers licht. Dor fehlt mennigmal de Speelers. Wer also lust hett, mittomaken, sall sik bin uns mellen, wi freut uns op Towass (Tel. 04320 – 345). Mit denn letzten Abend wer de erfolgrieke Saison vun de „Einfelder Speeldeel“ to En. Söben mol bi fulles Hus in Einfeld, davun eenmol op´n Sünnabend Nahmeddag, und 2 x full in Heidmöhlen, dat is een groote Erfolg för uns. Wi hofft, dat dat ok so wieder geiht.
Übersetzung für nicht plattdeutsch sprechende bzw. lesende
… großer Erfolg mit „Romme´ to Drütt“ in Einfeld und Heidmühlen !!!
Ein letzter Blick ins Buch, das obligatorischer toi, toi, toi und los geht´s. Der Regisseur Erich Kröger klettert auf die Bühne und mit lustiger Ansage stimmt er das volle Haus auf das Stück ein. In dieser Komödie geht es um drei alten Damen, die sich regelmäßig treffen, um Romme´ zu spielen. Aus lauter Langeweile beschließen sie, eine Bank zu überfallen. Antreiber hierbei ist Herta, (Inge Kröger in gewohnter souveräner Weise), die ihre beiden Freundinnen, die vornehme Agnes Bargen (sehr gut in Szene gesetzt von Antje Stryk) und die etwas döschige Lisa Karstens (überzeugend gespielt von Annett Schnoor) überredet, mitzumachen. Als Männer verkleidet, mit einem neckischen Schnurbart versehen, stolzieren die Beiden in die Bank und räumen groß ab. Die Nichte von Herta, Kerstin (Doris Garnies), riecht den Braten und will verhindern, dass ihr Tantchen ins „Lock“ kommt. Dabei soll ihr Freund Norbert Staller (gut dargestellt von Carsten Henning)als verkleideter Kommissar helfen. Dieser liebt jedoch mehr das Geld als sie und haut mit dem Geld ab. Leider erwischt er nur das Übungsgeld und die alten Damen freuen sich über den Raub. Abgerundet wurde das Stück mit einem tollen Bühnenbild, das Erich Kröger mit Werner Hinz und Stefan Paulsen erstellt hat. Für die Beleuchtung ist seit vielen Jahren Erwin Schrum verantwortlich, Marita Hinz war wieder für die Requisiten zuständig. Neu als „Toseggersch“ war in diesem Jahr Antje Waeselmann. Der begeisternde Applaus des Publikums zeigte den Spielern, dass wieder ein tolles Stück gespielt wurde. Mit den Aufführungen im Gasthof „Klint“ beendete die „Einfelder Speeldeel“ ihre diesjährige erfolgreiche Spielzeit. Die Spielleiterin Inge Kröger hatte große Mühe, ein gutes Stück zu finden, dass sie mit Spielern besetzen konnte. So hat zum ersten Mal Doris Garnies, sonst immer als „Toseggersch“ aktiv, als Spielerin mitgewirkt und sich hervorragend bewährt. Neue Spieler zu finden, egal ob weiblich oder männlich, jung oder alt, ist leider sehr schwer. Wer Lust hat, darf sich gern melden.
Die Einfelder Speeldeel freut sich auf Zuwachs. Tel. 04320 – 345.
De Speeldeel up Fernreise !!!
Dat letzte Oktoberwuchenenn weern wi in Hessen bi unse Frünn ut Rotgau un eern Verein "Plattdütsch leevt". Wi hebbt unser aktuellet Stück "Fischerstraat 15" tun besten geben und de einhellige Meenung weer,dat dat een super Uptritt weer und alle Gäste und natürlich uk de Speelers bannich veel Spoaß haarn. De neede Speeler Torsten hett unsen Bernd hevorragend vertreten.
De Anreise weer een beten stressig wiel de Grupp keen Stau utloten hett aber denn weer an Enn allns wedder good.Hier sünd een poor biller dorto.
Reisefieber ??? Bloots keen Stau utlaaten !!!
Transportvorbereitungen: Erich in sien Element
Hört dorto wenn man opbuut : Denn löppt dat beter!!!!

Unsere Gastgeber!!!! Danke leeve Lüüt, hett veel Freude mookt !!!!

Torsten in Action. Hett he fein mookt !!!! Alle annern natürlich uk :-)

Alle hebbt mitholpen un so mutt dat uk sien.

Bit nächstesmool !!
De Utschnitt is ut denn Holsteinischen Courier vom 27.02.2008
Jubilare wurden geehrt
Großer Erfolg der „Einfelder Speeldeel“ bei der Premiere des diesjährigen Dreiakters, „de Radikalkur“ Wieder einmal ist es der Einfelder Speeldeel gelungen, die „alten Zeiten“ aus den 50.gern auf die Bühne zu bringen. Wunderbar, wie das Bühnenbild mit alten Möbeln aus dieser Zeit gebaut wurde mit Liebe zum Detail. Hier hatten Erich Kröger, Stefan Paulsen und Werner Hintz ganze Arbeit geleistet. Genau so wurde dann auch der Dreiakter ´rübergebracht. Obwohl sich der 1. Akt ein wenig hinzog, ging es doch im 2. und 3. Akt hoch her und die Zuschauer sparten nicht mit Beifall und Lachunterbrechungen. Der dröge Bauer (Klaus Hennig) lebt seit vielen Jahren allein auf dem Hof. Seine „Hushöllersch“, Stine (köstlich dargebracht von Annett Schnoor), möchte hier gern Bauersfrau werden und will dies mit Hilfe vom Pferdehändler Bull (Carsten Henning) umsetzen. „Een unsichtbarer Geist“ soll dabei helfen. Um dem Bauern dies nahezu legen, soll die „Stutenfru“ (Brotfrau Inge Kröger, hervorragend dargestellt mit zittrigen Händen und Knieen) dem Bauern die Karten legen und als Bauersfrau die „Hushöllersch“ vorschlagen. Dies wird geschickt unterbunden durch den durchtriebenen Knecht Jehann (überzeugend gespielt von Peter Waeselmann) und der Freundin Anna (ruhig und sachlich gespielt von Anke Paulsen) des Sohnes Hans (ist nur im Text dabei).
Nach einer langen Nacht im Schrank und vollgesprüht mit dem Insektengift „Radikalkur“ wird Stine mit kaputtem Rücken wieder aus dem Schrank geholt und Pferdehändler Bull erhält seine Abreibung.
Durch den Präsidenten des Amateurtheaterverbandes Schleswig Holstein Carsten Rüscher wurde Inge Kröger mit der goldenen Ehrennadel für 40 Jahre, Klaus Henning und Heiner Ernst mit der silbernen Ehrennadel für 25 Jahre Theaterspielen in Einfeld ausgezeichnet.
Unsre Leiterin kümmt og ut Heidmöhlen is aber eene Ur-Einfelderin und heet Inge Kröger. An denn Namen künnt ji gliecks erkennen dat se de Fru von Erich Kröger, unsen Regiesseur is.
.....leeve Frünn von de Einfelder Speeldeel
Vöör över föftig Johr hebbt sick´n poor Einfelder ut de " Plattdütsch Gill to Einfeld" to hopen dahn, um mit een Theotergrupp de Plattdütsch Sprook to pleegen un nich ünnergahn to laten. Denn wi dörpt nich vergeeten, veele Flüchtlinge, vör allem ut den Osten, bröchen ehr Brookdohn un Sprook mit na Sleswig Holsteen.
Hüt hebbt wi´n ähnliche Situatschon. Veele künnt keen Platt mehr. Deshalb is de Plattdütsch Sprook vun de EU as erhollenswürdig fastleggt wohr`n. De Einfelder Speeldeel deiht ok ehr´n Deel dorto.
Wat´n Wietsicht vun uns Öllern und Grotöllern, dat dörch de Gründung vun de Gill un de Theotergrupp de plattdütsch Sprook nich ganz verloren güng. Mit plattdütsche Theoterstücke hebbt wi wat vör de Kultur dahn und gliecktiedig kunnen de Lüüd föör´n poor Stünn den Arger un de Probleme vun den Alldaag vergeten. Denkt doch mal, wer har den al een Fernseher? Dor weer de Besök vun een plattdütsch Theoterstück schon fast´ne " Pflichtveranstaltung".
Op düssen Weg wüllt wi dorför sorgen, dat de Toschauer´s ok in Tokunft wider to uns staht dat so dat plattdütsche an Leeven blifft.
Inge Kröger
Leiterin vun de Speeldeel